Unser Pralinen Handwerk

Wie wir Geschmack entwickeln

Eine gute Praline zu machen, ist eine Handwerkskunst.
Eine Praline zu schaffen, die wirklich nach Apfelstrudel, Esterházy oder Marillenknödel schmeckt, ist weit mehr als das. Es ist Erfahrung, Geduld und ein tiefes Verständnis für österreichische Mehlspeiskultur.

Denn unser Anspruch ist nicht, einfach eine gute Praline herzustellen. Unser Anspruch ist, dass sie genau nach dem schmeckt, dem sie nachempfunden ist. So, wie du es kennst. So, wie du es in Erinnerung hast.

Österreichische Mehlspeisen sind emotional aufgeladen. Sie erzählen von Sonntagen bei der Familie, vom Duft warmer Strudelblätter, von festlichen Torten auf der Kaffeetafel. Genau dieses Gefühl wollen wir in einer Praline einfangen – nicht nur geschmacklich, sondern als ganzheitliches Genusserlebnis.

Wenn aus Mehlspeisen echte Pralinen werden

Am Anfang jeder Kreation steht bei uns keine Rezeptur, sondern ein klares Bild im Kopf. Der Geschmack, den wir in Mehlspeis Moments umsetzen, beginnt mit einer Erinnerungan Genussmomente in unserer Kindheit. Wir fragen uns, wie sich eine Mehlspeise wirklich anfühlt, welche Aromen sie tragen und warum sie unverwechselbar ist.

Ein Apfelstrudel ist nicht einfach Apfel und Zimt. Eine Esterházy-Torte ist nicht nur Schokolade und Creme. Es sind Nuancen, Übergänge und kleine Details, die den Unterschied machen. Erst wenn dieses Bild vollständig ist, beginnen wir mit der eigentlichen Entwicklung.

Die Apfelstrudel Praline – warum Rum plötzlich unverzichtbar wurde

Bei der Apfelstrudel Praline standen wir anfangs genau an diesem Punkt. Die Praline war gut. Sehr gut sogar. Aber sie war noch kein Apfelstrudel. Also haben wir unsere Konditoren kosten lassen, diskutiert, analysiert und verglichen. Bis eine einfache, aber entscheidende Beobachtung kam: Es fehlte Rum.

Auf den ersten Blick überraschend, denn Rum verbindet man nicht sofort mit Apfelstrudel. Doch genau hier liegt das Wissen aus der Mehlspeisküche verborgen. Im Apfelstrudel versteckt sich ein Hauch von Rumgeschmack in den Rosinen, die vor der Verarbeitung in Rum eingelegt werden. Er ist nicht dominant, aber er verbindet alles miteinander.

Wir haben einen Rum gewählt, den man nicht sofort erkennt, der sich aber im Hintergrund entfaltet. Erst dadurch wurde der Geschmack rund, vertraut und eindeutig. Plötzlich war er da – der Apfelstrudel. Nicht nur im Aroma, sondern auch im Mundgefühl. Die feine Knusprigkeit, die an Strudelblätter erinnert, ergänzt die Fruchtigkeit und macht die Praline vollständig.

Denn das Mundgefühl ist Teil des Geschmacks:

Eine Mehlspeise lebt nicht allein von Aromen. Sie lebt vom Zusammenspiel aus Textur, Temperatur und Struktur. Knusprig trifft auf cremig, weich auf saftig. Deshalb denken wir bei jeder Praline immer auch an das Gefühl beim Essen. Erst wenn Geschmack und Mundgefühl harmonieren, ist eine Kreation für uns abgeschlossen.

Die Esterházy Praline – ein Klassiker mit vielen Interpretationen

Die Esterházy Praline stellte uns vor eine andere Herausforderung. Denn die Esterházy-Torte schmeckt nicht überall gleich. In Wien wird sie oft mit Kaffee interpretiert, andernorts mit Nougat, während in unserem Verständnis Vanille eine zentrale Rolle spielt. Also haben wir variiert. Kaffee, Nougat und Vanille in unterschiedlichen Kombinationen und Intensitäten. Viele dieser Varianten waren ausgezeichnet. Doch überzeugend Esterházy waren sie noch nicht.

Es fehlte nicht viel, aber genau dieses „Nicht-viel“ entscheidet über Authentizität. Erst nach mehreren Verkostungen entstand jene Balance, bei der Geschmack und Erinnerung übereinstimmten. In diesem Moment war klar: Jetzt passt es.

Der Weg zum richtigen Geschmack

Unser Entwicklungsprozess folgt keinem starren Schema, aber einem klaren Prinzip. Am Anfang steht immer die Füllung in einer Schüssel. Sie wird gemischt, gekostet und angepasst, bis eine erste Richtung stimmt. Die ganze Backstube diskutiert mit. Danach füllen wir die Masse in Schokoladenhohlkörper, kosten erneut, besprechen, diskutieren – und beginnen oft wieder von vorne. So nähern wir uns Schritt für Schritt dem gewünschten Ergebnis an.

Bei der Marillenknödel Praline waren es rund dreißig Versuche. Beim Apfelstrudel etwa zwanzig. Bei der Esterházy Praline fanden wir schneller zusammen, doch auch hier war Geduld entscheidend. Die Marillenknödel Praline war bislang die größte Herausforderung. Sie ging immer wieder durch die Familienjury, wurde verworfen, verändert und neu gedacht. So lange, bis es gepasst hat.

Punschkrapferl Praline – wenn Balance alles entscheidet

Aktuell arbeiten wir an der Punschkrapferl Praline. Hier steht vor allem die Ausgewogenheit im Fokus. Der Rum soll präsent sein, aber nicht dominieren. Er soll tragen, nicht überdecken. Auch hier ist der Weg derselbe: probieren, anpassen, verwerfen, neu beginnen. So lange, bis sich alles selbstverständlich anfühlt.

Entstanden im Lockdown – mit Improvisation und Zufall

Eine unserer Pralinen ist während des Corona-Lockdowns entstanden. In der heimischen Küche, ohne vollständige Ausstattung, ohne alle Zutaten. Wir haben improvisiert und genommen, was verfügbar war.

Der letzte entscheidende Geschmack, der gefehlt hat, war am Ende reiner Zufall. Doch genau das gehört zum Handwerk: offen zu bleiben, zu beobachten und auch dem Unerwarteten Raum zu geben.

Warum Konditorenwissen unverzichtbar ist

Vielleicht kann man auch ohne Konditor eine gute Praline herstellen. Doch um außergewöhnliche Mehlspeis Moments zu schaffen, braucht es dieses Wissen zwingend.

Nur wer versteht, wie Mehlspeisen aufgebaut sind, wie Aromen miteinander arbeiten und warum bestimmte Erinnerungen genauso schmecken, kann diesen Geschmack wirklich einfangen. Und genau darin liegt unser Handwerk, das Pralinen zu echten Mehlspeis Moments macht.

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